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Google will Quantencomputer für den Praxiseinsatz bis 2030 bauen

Moritz Förster

(Bild: Google)

Bis 2030 will Google seinen ersten praktisch nutzbaren Quantencomputer fertigstellen – dasselbe Ziel haben sich IBM und das deutsche Förderprogramm gesetzt.

Noch in diesem Jahrzehnt will Google seinen ersten Quantencomputer für den Praxiseinsatz bauen. Entstehen soll er im neuen Quanten-KI-Campus in Santa Barbara, Kalifornien, den das Unternehmen im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz I/O präsentierte.

Auf dem Campus befinden sich ein Quantenrechenzentrum, ein Forschungszentrum für Quantenhardware sowie eine Chip-Fertigung für Quantenprozessoren. Als wichtigste Aufgabe des neuen Campus sieht Google die Simulation der Natur an, um besser auf den Klimawandel oder die nächste Pandemie reagieren zu können.

Ein Einblick in das Team und seine Forschungsarbeit findet sich auf der Webseite des Quanten-KI-Campus [1]. Google ist mit seinem Zeitplan nicht allein, auch IBM will bis Ende des Jahrzehnts [2] einen ersten praktisch nutzbaren Quantencomputer entwickeln. Deutschland fördert derweilen Quantencomputer "Made in Germany" mit zwei Milliarden Euro [3], ebenfalls mit dem Jahr 2030 im Visier.

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(fo [5])


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[2] https://www.heise.de/hintergrund/IBM-Roadmap-Praktisch-nutzbarer-Quantencomputer-bis-Ende-dieses-Jahrzehnts-4906905.html
[3] https://www.heise.de/news/Zwei-Milliarden-Euro-Deutschland-foerdert-Quantencomputer-Made-in-Germany-6043398.html
[4] https://www.heise.de/ix/
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