iX 3/2021
S. 134
Praxis
Programmierung

Low-Code-Entwicklung mit Oracle APEX

Wege und Irrwege

Prof. Dr. (PL) Michael Unterstein, Prof. Dr. Judith Winter

Low-Code-Entwicklungsumgebungen liegen im Trend. Oracles Variante zum Erstellen von Datenbankapplikationen bietet zwar mächtige Funktionen, legt dem Benutzer jedoch einige Hürden in den Weg.

Oracles APEX (Application Express) ist eine webbasierte Programmierumgebung zum Entwickeln von Datenbankanwendungen, die umfangreiche und komfortable Grundfunktionen bereitstellt. Sobald es jedoch um Erweiterungen und Anpassungen geht, steht der Entwickler vor nicht immer logisch nachvollziehbaren Schwierigkeiten. In Foren findet er mit etwas Glück hilfreiche Tipps. Die Benutzerdokumentation dagegen beschreibt hauptsächlich Standardvorgehens­weisen und liefert nur wenige Hintergrundinformatio­nen. Vieles erschließt sich daher erst nach leidvollen Fehlversuchen. Dieser Artikel setzt sich mit einigen typischen Problemen der Low-Code-Plattform auseinander.

Hier gibt es einen kleinen Ausschnitt aus nicht gerade exotischen Aufgaben. Dazu gehören das Vorbelegen von Eingabefeldern mit berechneten Werten aus anderen Eingaben und – falls der Benutzer mehrere Datensätze im Stapel erfasst – das Übernehmen von Eingaben aus dem vorigen Record, weiterhin das Erstellen von Reports, mit denen der Benutzer ohne tiefere Kenntnis der Entwicklungsumgebung die Ergebnismenge einschränken kann. Veranschaulicht wird das Ganze am Beispiel einer einfachen Anwendung zum Verwalten von Mietobjekten. Außer den deklarativen Methoden (APEX-Version 20.1 mit Datenbank und Entwicklungsumgebung der Oracle Cloud) sind lediglich SQL und PL/SQL im Spiel.

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